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Glossar - Was ist was?


Altersvorsorge - allgemein

Betriebliche Altersvorsorge

Private Altersvorsorge

Kapitaldeckungsverfahren

Umlageverfahren

Abgeltungssteuer

Lebensversicherung

Direktversicherung - allgemein

Arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

Rente - allgemein

Private Rente

Private Rentenversicherung

Bankfinanzierte Rente

Sofort-Rente

Rürup-Rente

Riester-Rente

Unternehmerrente

Millionärsfonds

Vermögen - allgemein

Vermögensverwaltung

Liechtensteiner Lebensversicherung

 

Hinweis: Dieses Glossar dient lediglich der Erläuterung der hier genannten Begriffe zu den Themen der Altersvorsorge, Rente, Direktversicherung und Vermögensverwaltung. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Die Einrichtung der Konzepte bedarf einer individuellen Beratung, da die private Altersvorsorge, insbesondere die bankfinanzierte Rente als Unternehmerrente und die Vermögensverwaltung insbesondere mit einer Liechtensteiner Lebensversicherung ein besonderes Thema darstellt. Bitte wenden Sie sich betreffend die steuerlichen und rechtlichen Aspekte z.B. bei der Rürup-Rente, der bankfinanzierten Rente und der Liechtensteiner Lebensversicherung an ihre steuerlichen und rechtlichen Berater.

 


 

Altersvorsorge - allgemein

Die Altersvorsorge umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen, die getroffen werden, um nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben von abgespartem Vermögen oder erworbenen Anwartschaften auf eine gesetzliche Rente, private Rente und oder betriebliche Rente den weiteren Lebensunterhalt ohne Einschränkungen des Lebensstandards bestreiten zu können.

Zur Erreichung dieses Zieles gibt es die gesetzliche Altersvorsorge, die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersvorsorge.

Auf Grund der demografischen Entwicklung werden die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersvorsorge immer bedeutsamer. Eine private Rente und das Vermögen in einer Vermögensverwaltung als private Altersvorsorge sichern den Lebensstandard im Alter.

Siehe auch: private Altersvorsorge, betriebliche Altersvorsorge, private Rente, bankfinanzierte Rente, Vermögen, Vermögensverwaltung.

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Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge gehört zur zweiten Schicht der Altersvorsorge und wird in §1 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) definiert. Betriebliche Altersvorsorge liegt vor, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität oder Tod zusagt. Die betriebliche Altersvorsorge kann von Arbeitgeber und/oder vom Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) finanziert werden.

Betriebliche Altersvorsorge existiert in der bekanntesten Form als Direktversicherung. Die Direktversicherung kann als arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung bzw. als Direktversicherung zur Entgeldumwandlung abgeschlossen werden.

Siehe auch: Direktversicherung, arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

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Private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren. Das gebildete Vermögen steht daher ausschließlich dem Sparer zu. Dieses Vermögen wird nun entweder als private Rente also als private Altersvorsorge ausbezahlt oder es werden Teile aus dem Vermögen – z.B. bei einer Vermögensverwaltung - als private Altersvorsorge entnommen.

Private Altersvorsorge als private Rente gibt es auch in staatlich geförderter Form - wie z.B. die Riester-Rente oder die Rürup-Rente.

Private Altersvorsorge existiert in weiteren Formen, z. B. Lebensversicherungen, dem Investmentsparen, der Vermögensverwaltung oder in Spezialformen wie der bankfinanzierten Rente.

Siehe auch: bankfinanzierte Rente, Rürup-Rente, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Kapitaldeckungsverfahren

Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Versicherungen und Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Dabei werden die Sparanteile aus den Beiträgen der Versicherten am Kapitalmarkt angelegt und für jeden einzelnen Versicherten ein Deckungskapital gebildet, das nach dem Ansparende die zu zahlenden Leistungen – z.B. die private Rente als private Altersvorsorge - abdecken soll. Alle laufenden und zukünftigen Ansprüche werden aus diesem individuellen Vermögen in entsprechender Höhe bedient.

Die Grundidee ist also, dass Vermögen aufgebaut wird (z.B. Investitionsgüter, Grund, Immobilien, Vermögensverwaltung) und Renditen abwirft. Diese Renditen stellen in der Grundidee später die eigene private Altersvorsorge dar.

Die tatsächliche Umsetzung der Kapitaldeckung z.B. bei der privaten Rente - besteht aus drei Komponenten: Zum einen aus der oben erwähnten Kapitalbildung bzw. dem Aufbau von Vermögen, einer Gewinnausschüttung an die Leistungsbezieher und einer Umlage der Einzahlungen an die Leistungsbezieher.

Im Unterschied zum Kapitaldeckungsverfahren wird beim Umlageverfahren kein Deckungskapital sprich Vermögen gebildet, sondern die eingezahlten Versicherungsbeiträge werden sofort wieder an die Leistungsbezieher als Rente ausgegeben.

Beim Kapitaldeckungsverfahren erfolgt eine regelmäßige Anlage eines Geldbetrages zur Bildung eines Deckungsstockes/ von Vermögen, um die zu einem bestimmten Zeitpunkt fälligen Leistungen – z.B, private Rente - gegenüber den Anlegern zu sichern.

Das Kapitaldeckungsverfahren ist ein Verfahren für Individualversicherungen (z.B. für die private Rente als private Altersvorsorge). Jeder Versicherte wird als eigenes Konto geführt, dessen Vermögen ausschließlich durch die eigenen Beiträge bestimmt wird.

Siehe auch: private Altervorsorge, private Rente, Rentenversicherung, Sofort-Rente, bankfinanzierte Rente, Unternehmerrente, Rürup-Rente, Riester-Rente, Lebensversicherung, Liechtensteiner Lebensversicherung, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Umlageverfahren

Das Umlageverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Die eingezahlten Beiträge werden unmittelbar für die Finanzierung der erbrachten Leistungen herangezogen, wobei vom Versicherungsträger nur in geringem Umfang Rücklagen als Vermögen gebildet werden können (z. B. Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung). Für seine Beitragsleistung erwirbt der Beitragszahler einen Anspruch auf Leistung – Rente - im Fall der Bedürftigkeit (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter).

Im Unterschied zum Umlageverfahren werden beim Kapitaldeckungsverfahren die Beiträge angespart und es wird Vermögen gebildet und verzinst, um im Leistungsfall (z.B. bei Eintritt in den Ruhestand) als Kapital oder private Rente z.B. für die private Altersvorsorge ausgezahlt zu werden. Oft wird hierbei für jeden Versicherten ein eigenes Konto geöffnet.

Siehe auch: Kapitaldeckungsverfahren

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Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer wird auf Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) sowie private Veräußerungsgewinne (§ 23 EStG) erhoben. Ihr unterliegen Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds und aus Zertifikaten. Der Abgeltungsteuersatz beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Das inländische Kreditinstitut, bei dem die Wertpapiere gehalten werden, ist verpflichtet, den Steuerabzug vorzunehmen und die Steuer an die Finanzverwaltung abzuführen. Wie bisher können Banken usw. Freistellungsaufträge erteilt werden (z.B. für den künftigen Sparer-Pauschbetrag oder bei steuerbefreiten gemeinnützigen Einrichtungen)

Der Abgeltungsteuersatz gilt nicht für Zinszahlungen von Kapitalgesellschaften an Gesellschafter bei einer Beteiligung von 10 % oder mehr sowie bei stillen Beteiligungen und Darlehen zwischen nahestehenden Personen; derartige Erträge werden mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Ausgenommen sind auch Anteile an Kapitalgesellschaften im Sinne des § 17 EStG (Beteiligung mind. 1 % am Gesellschaftskapital innerhalb der letzten fünf Jahre). Solche Erträge unterliegen künftig dem Teileinkünfteverfahren (Besteuerung von 60 % der Erlöse). Ebenfalls nicht der Abgeltungsteuer unterliegen Zinserträge aus Bankguthaben usw., die im Rahmen einer gewerblichen Betätigung anfallen.

Sofern ein entsprechender Steuerabzug im Rahmen der deutschen Abgeltungsteuer vorgenommen wurde, brauchen diese Einkünfte nicht mehr in der Einkommensteuer-Erklärung angegeben zu werden. Es besteht jedoch ein Veranlagungswahlrecht; bei der Veranlagung können die Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Dadurch soll vermieden werden, dass Steuerpflichtige mit niedrigem Einkommen überproportional hoch besteuert werden. Ein Abzug der tatsächlichen Werbungskosten im Zusammenhang mit privaten Kapitalerträgen ist allerdings nicht mehr zulässig. Solche Kosten sind mit dem Sparer-Pauschbetrag (s.o.) abgegolten.

Verluste werden wie folgt berücksichtigt: Zunächst werden positive und negative Einkünfte auf Ebene der Bank verrechnet. Ein verbleibender Verlust wird vom Kreditinstitut bescheinigt und kann mit Kapitaleinkünften (keine Verrechnung mit anderen Einkunftsarten!) des laufenden Jahres bei anderen Banken oder mit Kapitaleinkünften der Folgejahre verrechnet werden. Verluste aus Aktienverkäufen können grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden. Altverluste, die vor 2009 angefallen sind, können im Rahmen einer Übergangsregelung bis zum Jahr 2013 mit Kapitaleinkünften nach neuem Recht verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Zinseinkünften oder Dividendenausschüttungen ist jedoch nicht möglich. Verrechenbare Kapitaleinkünfte sind neben Veräußerungsgewinnen aus Aktien auch z.B. Einkünfte aus der Endfälligkeit von Zertifikaten, aus Einlösungsgewinnen bei Finanzinnovationen (z.B. Zerobonds) oder aus Termingeschäften.

Lösungen zur Vermeidung der Abgeltungssteuer sind Liechtensteiner Lebensversicherungen mit ihren Privilegien und sog. Millionärsfonds in Luxemburg.

Siehe auch: Lebensversicherung, Liechtensteiner Lebensversicherungen

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Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung ist eine Individualversicherung und basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren, bei der das Todesfall- bzw. Langlebigkeitsrisiko (private Rente als private Altersvorsorge) versichert wird.

Innerhalb der Individualversicherung ist sie also eine Personenversicherung. Sie wird fast stets als Summenversicherung abgeschlossen, d. h. die Versicherungsleistung ist ein vertraglich bestimmter Betrag.

Je nach Vertrag kann der Tod, aber auch im erweiterten Begriff der Lebensversicherung das Erleben eines bestimmten Zeitpunktes, der Eintritt schwerer Krankheiten, die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder andere, direkt mit dem menschlichen Leben zusammenhängende Gefahren die Versicherungsleistung (private Rente; Kapitalzahlung) auslösen.

Sie ist als private Altersvorsorge das häufigste Instrument. Formen der Lebensversicherung sind: die kapitalbildende Lebensversicherung; die private Rentenversicherung für die private Rente; die fondsgebundene Lebensversicherung und die Risikolebensversicherung.

Lebensversicherer müssen in Höhe der Ansprüche der Versicherungsnehmer vorhalten, auf die die Versicherungsnehmer im Konkursfall einen gegenüber anderen Gläubigern bevorzugten Zugriff haben. Zweck von diesem Vermögen ist es, ausschließlich die Absicherung der Ansprüche der Versicherungsnehmer im Konkursfall vorzunehmen. Bzgl. der vertraglichen Ansprüche der Versicherungsnehmer zum Beispiel aus der Überschussbeteiligung hat das Sicherungsvermögen keine besondere Funktion. Um dieses Vermögen auch gegen Veruntreuung zu sichern, unterliegen die Lebensversicherer einem Doppelverschluss mit einem Treuhänder. Zugriff haben die Bevollmächtigten des Versicherers auf diese Vermögenswerte nur zusammen mit dem Treuhänder, sei es aufgrund von Bankvollmachten oder physisch durch einen Safe, für den zwei verschiedene Schlüssel benötigt werden. Das Vermögen, das in dem Sicherungsvermögen gehalten werden darf, unterliegt den strengen Vorschriften der Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung). Sie sind in einem Verzeichnis aufzuführen, dass der Überwachung durch den Treuhänder und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht wird.

Hiernach hat der Lebensversicherer für die Kapitalanlage die Anlagegrundsätze (Streuung, Mischung, Sicherheit, Rendite und Liquidität) zu achten und muss bei jedem Investment die Vorschriften zur Kapitalanlage prüfen, und zwar nach Anlageklassen und -quoten. So darf in Deutschland grundsätzlich nicht mehr als 35 % des Sicherungsvermögens in Aktien investiert sein.

Es ist jedoch möglich, sich bei einer Liechtensteiner Lebensversicherung eine individuelle Kapitalanlage über eine Vermögensverwaltung in Deutschland zu gestalten. Das Aufsichtsrecht in Liechtenstein erlaub es, dass jedes bewertungsfähige Investment; z.B. jedes Depot als Beitrag in eine Liechtensteiner Lebensversicherung geeignet ist.

Siehe auch: private Altersvorsorge, betriebliche Altersvorsorge, private Rente, bankfinanzierte Rente, private Rentenversicherung, Sofort-Rente, Unternehmerrente, Rürup-Rente, Riester-Rente, Vermögen, Vermögensverwaltung, Liechtensteiner Lebensversicherung

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Direktversicherung - allgemein

Eine Direktversicherung ist nach dem deutschen Steuerrecht ein Lebensversicherungsvertrag, den der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer auf das Leben eines Arbeitnehmers (versicherte Person) bei einem in Deutschland zugelassenen Versicherer abgeschlossen hat. Bezugsberechtigt sind der Arbeitnehmer und seine Hinterbliebenen.

Die Direktversicherung kann als arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung bzw. als Entgeldumwandlung abgeschlossen werden.

Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung bringt bei richtiger Gestaltung auch wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen. Die arbeitgebefinanzierte Direktversicherung wird oft in ihren Wirkungen unterschätzt.

Siehe auch: betriebliche Altersvorsorge, arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

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Arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge

Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge bringt bei richtiger Gestaltung wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen.

Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte wie folgt gestaltet sein:

  1. Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte die gesetzliche Wartezeit von 5 Jahren auf Leistungen aus dem Versicherungsvertrag erfüllen und es sollte ein widerrufliches Bezugsrecht im Vertrag vereinbart sein.
  2. Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte einen Leistungsanspruch des Arbeitnehmers erst zum 65. Lebensjahr ausweisen.
  3. Die Zahlung der Beiträge in die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte auf 5 Jahre reduziert sein.
  4. Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte nur mit Tarifen mit sofortigem Rückkaufswert von ca. 90% des einbezahlten Beitrages abgeschlossen werden.
  5. Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte ihre Überschüsse zu Gunsten des Unternehmens vertraglich sichern.
  6. Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung sollte sofort wieder beliehen werden können.

Siehe auch: betriebliche Altersvorsorge

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Rente - allgemein

Eine Rente sind regelmäßig wiederkehrende Zahlungen an natürliche oder juristische Personen auf einen kalkulierten Zeitraum. Bei der gesetzlichen Rente erfolgen die Zahlungen der Rente für den Bezugsberechtigten aus den eingehenden Beiträgen zur gesetzlichen Rente. Im Gegensatz zur privaten Rente wird also nicht individuell Vermögen gebildet. Die gesetzliche Altersvorsorge ist abhängig von den dann zum Zeitpunkt des Bezuges der Rente vorhandenen Einzahlern in die gesetzliche Rente.

Die private Rente dagegen wird aus den eingezahlten Beiträgen und dem damit gebildeten Vermögen generiert. Die private Rente kann im Gegensatz zur gesetzlichen Rente an Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gezahlt werden. Damit stellt die private Rente auch eine interessante Möglichkeit der Übertragung von Vermögen an Erben dar.

Die private Rente als private Altersvorsorge kann gegen laufende Beiträge bzw. Einmalbeiträge aufgebaut werden.

Die private Rente als private Altersvorsorge kann über verschiedene Wege realisiert werden: Die bekannteste Weg als private Altersvorsorge ist die Lebensversicherung. Aber auch Fonds bzw. eine Vermögensverwaltung sind für den Aufbau von Vermögen als private Altersvorsorge geeignet. Private Altersvorsorge gibt s auch in speziellen Formen, z.B. die bankfinanzierte Rente. Die bankfinanzierte Rente als private Altersvorsorge ist eine besonders lukrative Form. Weiterhin wird über betriebliche Altersvorsorge – z.B. die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung – die private Altersvorsorge ergänzt und zusätzlich Vermögen für den Ruhestand gebildet. Die betriebliche Altersvorsorge mittels einer Direktversicherung ist der bekannteste Weg

Siehe auch: Altersvorsorge, private Altersvorsorge, bankfinanzierte Rente, Unternehmerrente, Vermögen, Vermögensverwaltung, betriebliche Altersvorsorge, Direktversicherung, arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

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Private Rente als private Altersvorsorge

Die private Rente als private Altersvorsorge basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren und ist daher unabhängig von den Beitragszahlern. Das in Versicherungsverträgen oder bei der Vermögensverwaltung vorhandene Vermögen wird als private Rente ausbezahlt. Die private Rente muss nicht erst zum 60. oder 65. Lebensjahr als private Altersvorsorge ausbezahlt werden. Die private Rente kann bei Versicherungen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr z. B. zur Absicherung der Ausbildung fließen - eine private Rente aus dem Vermögen bei einer Vermögensverwaltung ist jederzeit möglich.

Eine besondere private Rente stellt die bankfinanzierte Rente dar. Sie sichert den vorzeitigen Ruhestand bereits vor dem 65. Lebensjahr mit ab bzw. stellt als private Altersvorsorge eine lukrative Form dar. Die bankfinanzierte Rente ist gegenüber herkömmlichen Möglichkeiten der Bildung von Vermögen und privaten Altersvorsorge bis zu 70% preiswerter. Die bankfinanzierte Rente ist mit der Rürup-Rente kombinierbar.

Siehe auch: bankfinanzierte Rente, Rürup-Rente

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Private Rentenversicherung

Die private Rentenversicherung ist eine Form der Lebensversicherung. Das angesparte Vermögen wird entweder rechnerisch auf die statistische Lebenserwartung aufgeteilt und ratierlich zuzüglich garantierter Zinsen und vom Kapitalmarkt abhängiger Überschüsse oder als Kapital mit Zinsen und Zinseszins wieder ausgezahlt.

Die private Rente kann entweder als private Altersvorsorge dem Rentenbezieher lebenslang zukommen aber auch schon vor dem Ruhestand ein lebenslanges Einkommen als lebenslange Rente darstellen. Eine private Rente ist nach deutschem Recht bereits ab dem vollendeten 16. Lebensjahr möglich.

Über eine Liechtensteiner Lebensversicherung mit einer individuellen Vermögensverwaltung kann die private Rente noch flexibler gestaltet werden. So sind bei einer Liechtensteiner Lebensversicherung Kapitalzahlungen und private Renten parallel möglich bei gleichzeitiger ständiger Verfügbarkeit vom vorhandenen Vermögen.

Siehe auch: private Altervorsorge, private Rente, Rentenversicherung, Sofort-Rente, bankfinanzierte Rente, Unternehmerrente, Rürup-Rente, Riester-Rente, Lebensversicherung, Liechtensteiner Lebensversicherung, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Bankfinanzierte Rente und private Altersvorsorge

Die bankfinanzierte Rente als private Altersvorsorge ist ein intelligentes Konzept von Finanzangeboten. In der Praxis werden bei der bankfinanzierten Rente verschiedene Finanzinstrumente miteinander verknüpft: Eine sofort beginnende private Rente als Partnerrente, ein Bankdarlehen, eine Tilgungs- und eine Risikoversicherung.

Die sofort beginnende private Rente deckt in der Finanzierungszeit einen großen Teil der Zinsen der Bank ab. Die Tilgungsversicherung zahlt nach Ablauf der Finanzierung das Darlehen an die Bank zurück. Der dabei einkalkulierte Überschuss steht als zusätzliches Vermögen z. B. für eine Vermögensverwaltung oder als weitere private Rente bzw. private Altersvorsorge zur freien Verfügung.

Die bereits mit der Einrichtung des Konzeptes der bankfinanzierten Rente sofort fließende private Rente ist nach Tilgung des Darlehens belastungsfrei und wird lebenslang weiter gezahlt. Bei Ableben der ersten versicherten Person fließt sie ungeschmälert als lebenslange private Rente an eine zweite Person weiter. Auch erhält innerhalb einer bestimmten Zeit eine dritte Person die private Rente ausbezahlt.

Der integrierte Baustein zur Risikoabdeckung sichert in der Finanzierungszeit im Todesfall den Hinterbliebenen die private Rente bzw. deckt eventuell auftretende andere biometrische Risiken wie längere Krankheit oder Berufsunfähigkeit ab. So werden die private Rente und damit die private Altersvorsorge auch in schwierigen Situationen erhalten.

Die bankfinanzierte Rente spart um bis zu 70% gegenüber einer herkömmlichen privaten Rentenversicherung als private Altersvorsorge. Die bankfinanzierte Rente ist kombinierbar mit der Rürup-Rente. Durch diese Kombination entsteht eine Super-Rente mit geringstem Aufwand als private Altersvorsorge.

Siehe auch: private Altersvorsorge, Rürup-Rente

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Sofort-Rente

Die Sofort-Rente ist eine private Rente der privaten Rentenversicherung. Um die private Rente als Sofort-Rente zu erhalten wird nicht mit laufenden Beiträgen ein Vermögen für eine private Rente aufgebaut, sondern die private Rente wird aus einem Einmalbeitrag an die Versicherung generiert.

Die Sofort-Rente ist nicht nur als lebenslange Rente für eine Person mit einer bestimmten Rentengarantiezeit für die Hinterbliebenen möglich sondern auch als Partnerrente, also für zwei Personen zusätzlich mit einer Rentengarantiezeit für Hinterbliebene.

Siehe auch: private Altervorsorge, private Rente, Rentenversicherung, Sofort-Rente, bankfinanzierte Rente, UnternehmerrenteLebensversicherung, Liechtensteiner Lebensversicherung, Rürup-Rente, Riester-Rente, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Rürup-Rente als private Altersvorsorge

Die Rürup-Rente oder auch Basisrente wird umgangssprachlich eine seit 2005 staatlich stark subventionierte private Altersvorsorge bezeichnet. Die Beiträge zur Rürup-Rente als private Altersvorsorge sind im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes progressiv steuerlich absetzbar.

Die Rürup-Rente als private Altersvorsorge geht auf den Ökonomen Bert Rürup zurück und beruht auf einem Rentenversicherungsvertrag. Sie entspricht in ihren Leistungskriterien der gesetzlichen Rente, allerdings nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt und damit unabhängig von den Beitragszahlern. Private Altersvorsorge über einen klassischen Rentenvertrag mit der Auszahlungsmöglichkeit von abgespartem Vermögen gibt es bei der Rürup-Rente nicht, d.h. das abgesparte Vermögen darf nicht in einer Summe ausgezahlt werden, sondern fließt dafür in Form einer lebenslangen Rente dem Bezugsberechtigten zu und sichert seine private Altersvorsorge mit ab.

Die Rürup-Rente kann bereits ab Vollendung des 60. Lebensjahres fließen. Damit ist ab diesem Zeitpunkt bereits private Altersvorsorge mit einem Rürup-Vertrag möglich. Die Rürup-Rente wird bei Versterben des Bezugsberechtigten als private Altersvorsorge an die Ehefrau lebenslang weitergezahlt. Ebenfalls haben die Kinder bis zum vollendeten 25. Lebensjahr einen Anspruch auf eine private Rente aus dem angesammelten Vermögen.

Siehe auch: private Altersvorsorge

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Riester-Rente als private Altersvorsorge

Der Staat fördert diese private Rente als private Altersvorsorge durch Zulagen. Darüber hinaus sind die Beiträge im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes steuerlich als Altersvorsorgeaufwendungen abzugsfähig.

Die Verwaltung der Riester-Renten ist aufgrund der Regelungen sehr aufwändig und führt daher zu deutlich höheren Kostenbelastungen der Riesterverträge. Private Altersvorsorge ist daher über andere Wege oft günstiger.

Siehe auch: private Altersvorsorge

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Unternehmerrente und private Altersvorsorge

Als Unternehmerrente wird umgangssprachlich die Rürup-Rente als private Altersvorsorge bezeichnet, da sie vor allem für Unternehmer und Freiberufler konzipiert wurde.

Aber auch die bankfinanzierte Rente ist der Unternehmerrente zuzuordnen, da sie sich vor allem an Bezieher höherer Einkommen richtet und ihre private Altersvorsorge ergänzt. In Kombination mit der Rürup-Rente ist sie als private Altersvorsorge besonders lukrativ.

Ferner können auch der aus dem Unternehmensverkauf erzielte Kaufpreis und dessen Verrentung dem Begriff Unternehmerrente zugeordnet werden. Durch die Anlage des Kaufpreises in einer Vermögensverwaltung kann dann dieser über eine Liechtensteiner Lebensversicherung verrentet werden. So erzielt der Unternehmer aus seinem Unternehmen eine private Rente für seine private Altersvorsorge.

Siehe auch: private Altersvorsorge, bankfinanzierte Rente

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Millionärsfonds

Als Millionärsfonds werden im Sprachgebrauch private Investmentfonds nach dem Luxemburger Spezialfondsgesetz bezeichnet, die nur für einen Anleger und seine Angehörigen aufgelegt werden. Das Gesetz über die Spezialfonds sieht ausdrücklich vor, dass selbst Ein-Anleger-Fonds zulässig sind.

Alle zwischenzeitlich auflaufenden Gewinne aus dem Wertpapierkauf und -verkauf bleiben für die Fondsanleger lange Zeit steuerfrei. Die Mindestanlagesumme für einen Luxemburger Privatfonds beträgt 1,25 Millionen Euro. Davon müssen 125.000 Euro sofort angezahlt werden, der Rest ist binnen binnen zwölf Monaten fällig.

Siehe auch: private Altersvorsorge, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Vermögen - allgemein

In der Umgangssprache wird das Wort Vermögen hauptsächlich im Zusammenhang mit beachtlichem oder zumindest größerem Besitz verwendet: Ein Mensch „hat Vermögen“ oder „ist vermögend“, wenn er als wohlhabend oder zumindest sozial abgesichert gesehen werden kann. Sagt man über einen Menschen, dass er „kein Vermögen“ hat oder „nicht vermögend“ ist, so meint man damit entsprechend nicht, dass er gar nichts, sondern lediglich, dass er nicht besonders viel besitzt.

Die Mehrung von Vermögen erfolgt z.B. über eine Vermögensverwaltung. Vermögen kann mit verschiedenen Sparformen gebildet werden. Ziel des Sparens und der Bildung von Vermögen kann die private Altersvorsorge bzw. die private Rente sein. Bei frühzeitig ausreichendem Vermögen für den gewünschten Lebensstandard muss die private Rente nicht erst mit 65 fließen. „Private Altersvorsorge“ ist so in jedem Lebensabschnitt möglich. Daher sind bereits in jungen Jahren die Bildung von Vermögen und die private Altersvorsorge so wichtig, um möglichst frühzeitig genügend Vermögen für eine private Rente zur Verfügung zu haben.

Siehe auch: Vermögensverwaltung, private Altersvorsorge

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Vermögensverwaltung

Die Vermögensverwaltung (engl.: Asset Management) - auch Wertschöpfungsmanagement genannt - gehört zu den zentralen Finanzdienstleistungen im Bereich der Banken. Im Mittelpunkt der Vermögensverwaltung steht die Verwaltung bedeutender privater und institutioneller in- und ausländischer Vermögen („Assets“) verschiedener Anlagen-Klassen (Aktien, Renten, Immobilien und Liquidität).

Vermögensverwaltung ist allerdings heute auch schon für kleinere Vermögen ab € 100.000 möglich. Grundsätze der Vermögensverwaltung sollten vor allem die freie und unabhängige Auswahl der Assets sowie eine klare Kostenstruktur sein.

Neben dem strategischen Ansatz und der Auswahl verschiedener Risikoklassen sind auch steuerliche Gesichtspunkte bei der Vermögensverwaltung zu beachten. Durch intelligente Konzepte können die in der Vermögensverwaltung erzielten Wertzuwächse, Zins- und Dividendengewinne steuerfrei gehalten werden. So bleibt das Vermögen in der Vermögensverwaltung für den Depotinhaber lebenslang steuerfrei.

Ferner kann z. B. durch einen Liechtensteiner Versicherungsmantel das Vermögen in der Vermögensverwaltung auch unter bestimmten Umständen insolvenzgeschützt werden. Über eine Vermögensverwaltung können auch eine private Rente und private Altersvorsorge generiert werden.

Siehe auch: private Altersvorsorge, Vermögen, Liechtensteiner Lebensversicherung

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Liechtensteiner Lebensversicherung

Nach Liechtensteiner Aufsichtsrecht steht für den Deckungsstock der Versicherung in Liechtenstein theoretisch das gesamte Anlageuniversum zur Verfügung. Daher kann jedes Depot in einer Vermögensverwaltung als Beitrag in die Versicherung eingebracht werden. Das heißt im Klartext, dass das Depot bei der Vermögensverwaltung bestehen bleibt und lediglich aus dem Depotinhaber ein Versicherungsnehmer wird.

Im Hinblick auf die Abgeltungssteuer auf Wertzuwächse, Zinsen und Dividenden im Depot der Vermögensverwaltung ist dies interessant, um sein Vermögen in einer Vermögensverwaltung steuerfrei zu halten. Weiterhin gilt in Liechtenstein das Diskretionsprivileg, so dass über sämtliche Zahlungsflüsse in das Depot und aus dem Depot bei der Vermögensverwaltung keine Auskünfte an Dritte erteilt werden.

Mit der Liechtensteiner Lebensversicherung können noch weitere Vorteile generierte werden. Dies sind erbschaftssteuerliche Gestaltungsmöglichkeiten und stiftungsähnliche Vorteile bei der Übertragung von Vermögen. Ferner kann die private Altersvorsorge über eine Liechtensteiner Lebensversicherung individuell gestaltet werden.

Siehe auch: private Altersvorsorge, Vermögen, Vermögensverwaltung

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Direktversicherung - Unternehmerrente - Vermögensverwaltung

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